Hallo. Im Folgenden wird mein Beitrag zum diesjährigen Projektkurs “Sonic Pi - Code your music” verdeutlicht. Dabei werde ich die Probleme darstellen auf die wir (Darius und ich) gestoßen sind, insbesondere auf die musikalischen Aspekte eingehen, die unseren Song mit dem liebevollen Namen “Gegagedigedagedago” ausmachen, unseren Code beschreiben, Schwierigkeiten benennen und sowohl die unsere Grenzen als auch die Grenzen des Programms erläutern.
Aber damit mir dies gelingen kann sollte zunächst eine Grundlage dafür geschaffen werden und daher hier unser Song “Gegagedigedagedago” an welchem Darius und ich die letzten Monate und Wochen (seit knapp Mitte Februar) saßen:
Gegagedigedadedago von den Sterneköchen Darius und David.mp3
Wie ich finde ein sehr abwechslungsreiches Stück, dass einen auf musikalischer Ebene doch das ein oder andere Mal überrascht. Aber das werde ich später noch weiter ausführen. Genug des Eigenlobs:
Es war bereits von Anfang an klar, dass Darius und ich uns als gute Freunde mal zusammen tun müssen, um hier was zu reißen. Zudem haben wir natürlich besondere Connections dadurch, dass ich als E-Gitarrist und Darius als Bassist einen guten Einblick in die Musik haben und zumindest beide einen ähnlichen Geschmack was das Genre der Musik angeht.
Unsere Gruppe war eigentlich wie folgend “aufgeteilt”: Ich hab die musikalischen Parts übernommen, die musikalischen Ideen gehabt und teilweise auf GarageBand bzw. auch mal zur Übersicht in Noten entwickelt und Darius hat diese dann als gut oder schlecht bewertet und in den Code eingefügt. Darius war also praktisch Teil Informatik, ich war der musikalische Teil.
Warum ich “aufgeteilt” in Anführungszeichen schreibe ist, weil diese klare Trennung nicht immer so eindeutig war. Natürlich hat Darius mir immer wieder irgendwelche Inspirationen zugespielt und mich bewertet. Gleichzeitig war Darius auch oft mal Code-Fragen in anderen Gruppen beantworten oder teilweise krank oder hat mit Herr Högele über sein Projekt gesprochen. In diesen Phasen habe ich dann halt auch zusätzlich das Programmieren übernommen, was mir auch relativ gut gelungen ist. Und auch wenn Darius da war und gerade dabei war etwas einzufügen oder zusammen zusetzen konnte ich ihm immer dabei helfen die richtigen Pausenwerte einzutragen, die richtigen release-Werte zu nehmen etc. Es war letztendlich so, dass wir beide zusammen über den Code diskutiert haben und ich Darius immer mal geholfen hab, aber auch einige Teile selbst programmiert habe. Dazu aber später mehr.
Also zusammengefasst, ja es gab eine kleine Aufteilung nach unseren Kompetenzen, wo meine klar in der Musik und Musiktheorie liegt und Darius als eher unerfahrener Bassist (Sorry Darius), aber dafür umso erfahrener Programmierer im Code. Aber dennoch haben wir beide selbstverständlich gut zusammengearbeitet und konnten uns gegenseitig gut ergänzen und teilweise auch mal den Job des anderen übernehmen.
Das Lied besteht aus drei Teilen:
Der 1. Teil ist selbstverständlich der Anfang. Das Gitarrensample läuft permanent durch und wird von einem Schlagzeug begleitet, dass schneller wird und nach 4 Durchläufen in einen sehr für unser Stück charakteristischen Beat übergeht. (Country Part)
Der 2. Teil beginnt durch einen Schlag auf das Crash des Drumsets und beendet damit den 1. Teil. Hier wird das Gitarrensample nicht verwendet und ein Synth-Keyboard tritt an dessen stelle. Es wird begleitet ebenfalls von einem Schlagzeug, dass aber keinen durchgehenden Rhythmus spielt sondern nur Einwürfe und so eine ruhige, mystische Atmosphäre erzeugt, die im Bruch zu dem Gitarren- und Drumpart von Teil 1 stehen. Durch einen gegen Ende schneller werdenden Schlagzeugübergang wird er 3. Teil eingeläutet. (Mystischer Part)